Chronik
 

1916

Gründungsmitglieder
 



Hintere Reihe von links:
Valentin Ort; Heinrich Seitz, Karl Körner, Philipp Galster

Vordere Reihe von links:
Fritz Reinmann, Georg Sieber, Hans Heldrich

Die sieben Gründungsmitglieder des "1.FC 1916 Herzogenaurach".

Der 1. FCH wurde am 01.05.1916 im Gasthof Monopol gegründet.

Das Bild entstand anlässlich des 50. Vereinsjubiläums 1966.
 


1916

Die ersten Aktiven



hintere Reihe von links:
Sieber, Fritz Reinmann, "Hans-Bart" Welker, "Buzi" Haselmann, Welker (Wolfen-Hans), Karl Körner, Heiner Litz

vordere Reihe von links:
Georg Sieber, Georg Reiter, H. Seitz

Die ersten Cluberer auf dem Sportplatz an der Aurach im Jahre 1916.

Erster Sportplatz war vier Jahre lang das Gelände der jetzigen Parkanlage am Kreisel.

Danach wurde auf der "Geißbockwiese" unterhalb des heutigen Goldbergangers gespielt.



20er Jahre

Die Club Mannschaft am Ende der 20er Jahre



Stehend von links:
"Rupp" Schwab, Chr. Maier, Hans Rudert, Heinr. Dürr, Simon (Käser) Körner, Hans Kreiner, Math, Krumm, Chr. Reinmann, Fritz Reinmann, Moritz Bucher, Georg (Schorsch) Bitter

Im Sommer 1922 wurde auf dem ersten vereinseigenen 1. FCH - Sportgelände auf dem Hans-Ottenberg, damals "Ludwigshöhe" genannt, der Spielbetrieb aufgenommen.

Heute befindet sich auf diesem Gelände die evangelische Kirche und das Pfarrhaus.



30er Jahre

Die Mannschaft der 30er Jahre 1935/ 36
 


Stehend von links:
A. Zenger, Schattan, Jak. Körner, Chr. Walz, Gg. Lohmaier, A. Krumm, Herbig, H. Schaub, Maier, Rh. Horn, H. Reichel

Schon bald wurde es auf der Ludwigshöhe zu eng, so dass 1928 der 1.FCH-Sportplatz (A-Platz) am Weihersbach geschaffen wurde. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten erbrachten fußballbegeisterte Idealisten eine imposante Leistung.

Der Ex-Nürnberger und "Torwartlegende" Heinrich Stuhlfauth übernahm am 14.07.1931 das Training der
1. Mannschaft. Mit ihm stieg der 1. FCH in die mittelfränkische Kreisliga (vgl. Bezirksliga) auf.

Die nationalsozialistische Machtergreifung im Jahre 1933 dämpfte den allgemeinen Enthusiasmus für das Vereinsleben. Durch die Zwangsauflösung des ehemaligen Arbeitersportvereins "Union" und der DJK (Deutsche Jugendkraft) Herzogenaurach im Jahr 1933 kamen viele Spieler zum 1. FCH. 



40er Jahre

Die Mannschaft der 40er Jahre

 
Stehend von links:
A. Zenger, Gg. Römmelt, Rh. Horn, Jak. Körner, Chr. Körner, A. Krumm, J. Walz, "Schank" Ruhmann, Gg. Limmer, J. Körner, A. Schacher

In der Kriegszeit konnte der 1. FCH seinen "Spielbetrieb" in eingeschränkter Form aufrechterhalten.

Offiziell gab es keine Vorstandschaft, Mitgliederversammlungen und Vereinsorganisation.

Aber es gab junge Spieler, die noch nicht wehrpflichtig waren, in Rüstungsbetrieben arbeiteten, Fronturlauber und Soldaten auf dem Fliegerhorst (spätere "Herzo Base") die unter den erschwerten Kriegsbedingungen den Trainings- und Spielbetrieb organisierten.

Die engagierten Spielleiter waren:

- Ruppert Schwab (bis 1940, vermisst bei Stalingrad)
- Michael März (1940/41)
- Reinhold Horn (1941-1945)



50er Jahre

Bayerischer Pokalsieger 1954

 
Stehend von links:
Röder, Baumüller, Rösch, Bucher, Zenger, Lohmeier, Schinkel, Denk, Roth, Römmelt, Bretting, Nagel, Grumann

Der erste größere sportliche Erfolg konnte am 15. August 1954 erzielt werden. Im Endspiel um die bayerische Pokalmeisterschaft in Weißenburg besiegte der 1.FCH Gersthofen mit 4:2 und wurde damit beste bayerische Amateurmannschaft. Der Sieg wurde im neu erbauten Clubheim am Weihersbach gefeiert.



60er Jahre

Die Bezirksligamannschaft in den 60er Jahren



Hintere Reihe von links:
Krüger, Braun, Mauser, Müller Galster

Mittlere Reihe von links:
Lehner, Kaschenreuther, Tusche

Vordere Reihe von links:
Nahr, Ruhmann, Balbinot

1966 schaffte es die 1. Mannschaft in die Landesliga aufzusteigen. Es waren echte Cluberer-Amateure, die diesen Aufstieg schafften und keine "Puma - Halbprofis", wie einige Zeit später.

Während im ersten Jahr der Klassenerhalt gerade geschafft wurde, geriet die Mannschaft im Spätherbst 1967 in eine tiefe sportliche Krise.



70er Jahre - Teil 1

Landesligameister 1969/70 und Aufsteiger in die Bayernliga




















Hintere Reihe von links:
Rh. Horn, A. Schrepfer, A. Kern, ein Fan, Tusche, Trippner, Graf, Deml, Strobel, Dietrich, Schuster, Dr. Baumeister, Bürgermeister Hans Ort, 1. Vors. Adam Schacher, Spielleiter Heinrich Willert

Vordere Reihe von links:

Eckart, Knopf, Schedel, Strnad, Dorn, Weller, Kugler, Exenberger, Grimm, Trainer A. Knoll

Im Entscheidungsspiel gegen den ASV Neumarkt konnte nach einem großartigen Spiel das ersehnte Ziel erreicht werden. Aufstieg in die Bayernliga.

1972 wurde die 1. FCH-Sportanlage mit Stehrängen und Flutlichtanlage erweitert und somit Bayernligatauglich gemacht.

Der Firmengründer der PUMA-Sportschuhfabriken, Rudolf Dassler und sein Sohn Armin Dassler waren großzügige Gönner und Förderer des 1. FCH.

Aus Dankbarkeit wurde die 1.FCH Anlage in Rudolf-Dassler-Sportfeld umbenannt. Schon bald hießen die 1. FCH-Mannschaften nur noch die PUMAS.



70er Jahre - Teil 2

Landesligameister und Bayernligaaufsteiger 1977




















Hintere Reihe von links:

Masseur Kranz, Trainer Hans Nowak, Winkler, Schuster, Zimmermann, Strobel, Mellinghof, Polster, Trippner, Friedlein, Walz, 1. Vorsitzender G. Dassler, 2 Vors. Fred Krüppel, Spielleiter Kurt Bitter

Vordere Reihe von links:
Schäfer, Zimmert, Ebenhöh, Neef, Wirth, Kolb

Nach dem Abstieg aus der Bayernliga begann der ehemalige Nationalspieler Hans Nowak als Trainer eine neue 1.FCH - Mannschaft zu formen.

Im letzten Spiel, am 12.06.1977, gewann die Mannschaft gegen den SC Zwiesel 3:1 und wurde damit Meister der Landesliga Mitte.



70er Jahre - Teil 3

Landesmeister und Bayernligaaufsteiger 1979


















 

Hintere Reihe von links:

Trainer Franz Brungs, Benno Schuster, Josef Polster, Manfred Meyer, Fred Gansmann, Hans Zimmermann, Roland Schäfer, Karl-Heins Mellinghof, Roland Hobner, Franz Ertl, Betreuer Adam Kern, Hauptspielleiter Kurt Bitter

Vordere Reihe von links:
Hermann Hofmann, Dieter Strobl, Trainerassistent Friedemann Paulick, Ulrich Schauberger, Rudolf Kolb, Fred Peter, Norbert Winkler, Lothar Matthäus, Masseur Werner Kranz

Nach einem erneuten Abstieg übernahm der ehemalige Dortmunder und Nürnberger Torjäger Franz Brungs die Mannschaft als Coach und führte sie nach einem packenden Kopf-an-Kopf-Rennen um die Meisterschaft mit dem Lokalrivalen ASV Herzogenaurach zum Meistertitel (Der ASV Herzogenaurach musste sich mit einem Punkt Abstand mit dem 2.Platz begnügen).

Hermann Hofmann war mit 31 Treffern der Torschützenkönig der Liga. Das hoffnungsvolle Talent Lothar Matthäus brachte es auf 21 Tore.



80er Jahre

Meister der Bezirksliga Nord und Landesligaaufsteiger 1984

 
Stehend von links:
N.N., Geier, Paulick, Horst Breitenherdt, N.N., Mario Krüger, Jürgen Hofmann, Dittmar Walz, Michael Dassler, Steffen Nahr, Lutz Braun, Dieter Nüssing, Rudi Kolb, Loschke Werner, Hans Winkelmann, Bürgermeister Hans Ort, 1. Vorsitzender Friedl Witte

Unten von links:
N.N., Dellermann, Herbert Güttler, Peter Steinbrich, Fred Peter, N.N, Harald Kupfer, Winkler, Thomas Führacker, Ali Ali

Nach dem Abstieg aus der Landesliga wurde 1983 der ehemalige Nürnberger und Hertha BSC Berlin Spieler Dieter Nüssing als Spielertrainer verpflichtet, der den erneuten Wiederaufstieg schaffte.

Nach einem erneuten Abstieg musste die Nüssing-Truppe eine Klasse tiefer antreten.



Ende 90er Jahre

Die Club Mannschaft am Ende der 90er Jahre (Mannschaftskader Saison 1998/1999)

 
Hintere Reihe von links:
Betreuer Gerhard Socher, Uwe Fees, Michael Sobeck, Armin Trippner, Steffen Nahr, Michael Karnoll, Hofmann, Torsten Blanke, Volker Nahr, Krüger, Ronny Scheibner, Thomas Seichter, Dietmar Walz, Christian Mönius, Trainer Wolfgang Beierlorzer

Vordere Reihe von links:
Norbert Seitinger, Serkan Akanjildiz, Fahrudin Seydic, Markus Heydt, Stefan Müller, Matthias Krauß, Sidney Roberts, Dejan Rauk, Steffen Blaufelder, Stefan Spitzer, Martin Sehring, Markus Herbig, Holger Gesell