A-Klasse 1 Erlangen-Pegnitzgrund, 22. Spieltag, 15.04.2012
FC Herzogenaurach 2 - FC Niederlindach 
1:1 (1:1)
Punkteteilung am Weihersbach - Defensiv stark, Offensiv mau
In einem durchschnittlichen A-Klasse-Spiel sah man zwei sehr gute Defensivreihen und entsprechend wenig offensive Durchschlagskraft. Alles in allem war das Spiel nach 12 Minuten eigentlich schon gelaufen. Nach kurzem Abtasten war es ein Geschenk der Gäste, welches der Heimelf die Führung bescherte. Nach einem Einwurf zurück auf den FCN-Schlussmann Andrej Linca schlug dieser beim Versuch den Ball zu klären über den Ball und Michael Martin der am schnellsten reagierte brauchte das Leder nur noch über die Torlinie schieben.
Doch kaum ging man in Führung lud man auch den Gast ein und bedankte sich zwei Minuten später mit einem Foulelfmeter für das Gastgeschenk aus der 10. Minute. Nach einer Freistoßflanke in der Strafraum konnte der Ball nicht entscheidend geklärt werden und räumte Markus Heinlein beim Versuch den Ball aufzunehmen viel zu überhastet um, so dass dem Unparteiischen nichts anderes übrig blieb als auf dem Punkt zu zeigen. Heinlein selbst verwandelte anschließend sicher zum 1:1.
In Folge hatten die Pumas zwei Mal die Chance wieder in Führung zu gehen, doch sowohl Leonardo Mela da Silva wie auch Michael Martin schafften es nicht allein vor dem Tor FCN-Keeper Andej Linca zu überwinden.
Dies sollte es dann auch gewesen sein, bis zur Pause passierte nicht mehr viel und auch nach dem Wechsel war das Offensivspiel beider Teams zu harmlos. Lediglich ein Abschluss von Markus Heinlein (48.) aus guter Position der über das Tor von Jan Allerdissen ging sowie je ein Tor auf beiden Seiten, welches wegen Abseits aberkannt wurde sorgten noch für offensive Höhepunkte.
Auch als Niederlindach sich zwölf Minuten vor dem Ende selbst schwächte (Chris Hendel musste wegen wiederholten Foulspiel mit Gelb-Rot vom Platz), schaffte es die Heimelf nicht noch Kapital daraus zu schlagen und so blieb es am Ende bei einem gerechten 1:1-Unentschieden.
FC Herzogenaurach 2: Allerdissen, Miereisz, Moore, Zenger T., Nahr, Sill I., Kolb, Zollhöfer, Winter, Melo da Silva, Martin, Günnel (2. HZ), Chatim (2. HZ), Wilk R. (2. HZ)
FC Niederlindach: Linca, Baumüller, Heinlein Ch., Kurr, Ackermann, Gumbrecht, Wyzgol, Metzger, Scharf, Heinlein M., Hendel, Luderer (2.HZ)
Tore: 1:0 Martin (10.), 1:1 (FE) Heinlein M. (12.)
Bes. Vorkommnisse: Gelb-Rot (78.) Hendel (wiederholtes Foulspiel)
A-Klasse 1 Erlangen-Pegnitzgrund, 21. Spieltag, 10.04.2012
DJK Erlangen 2 - FC Herzogenaurach 2 
1:1 (0:1)
Deutsch-Brasilianische Kombination reicht nicht zum Sieg
Im zweiten Auswärtsspiel dieser Saison wollte man die Serie in 2012 noch ungeschlagen zu sein anhalten lassen und min. einen Punkt aus Erlangen mitnehmen. In Hälfte eins sah es sogar noch nach einem Dreier aus. Mit Ausnahme einer Chance kurz vor dem Pausentee, als man über die rechte Seite ausgespielt wurde und die Gäste allein vor Jan Allerdissen scheiterten, ließ man Defensiv nichts zu und stand abermals sehr sicher.
Und auch Offensiv zeigte man gute Spielzüge. Bereits nach zwei Minuten würde Sebastian Günnel fünf vor dem Tor freigespielt, doch stand er mit dem Rücken zum Tor und konnte beim Versuch eines Drehschuss gerade noch gestört werden. Mit dem wohl schönsten Spielzug in der 23. Minute gingen die Pumas zu diesem Zeitpunkt verdient in Führung. Nach einer schönen Kombination mit Leonardo Melo da Silva steckte dieser auf Matthäus durch, der den DJK-Schlussmann elegant ausspielte und zur Führung einschob.
Kurz darauf scheitere Melo da Silva mit einem Freistoß aus 25 Metern von linken Flügel. Der Ball flog durch den Strafraum an Freund und Feind vorbei und ging nur haarscharf am langen Pfosten vorbei. Wieder wenige Minuten später scheiterte erst Shane Moore nach einem Eckball per Kopf an DJK-Schlussmann Frank Hauenstein und Melo da Silva im Nachschuss am Abwehrspieler, der auf der Linie gerade noch klären konnte.
Nach dem Seitenwechsel, sah man allerdings ein komplett anderes Bild. Die Gastgeber gaben nun plötzlich den Ton an und die Pumas fanden sich nur noch in der Defensive und wirkten hier plötzlich ungewohnt nervös. Matthias Kraus setzte sich immer wieder über den rechten Flügel durch und so war es in der 53. Minute Luigi Santoro der eine dieser Hereingaben am langen Pfosten ungehindert einschieben konnte. Zum Pech des FC rutschte Fabian Noppenberger der nasse Ball beim Klärungsversuch über den Spann und landete genau vor den Füßen von Santoro.
In der Folge hatte man dann Glück auf Seiten des FC das die DJK nicht weitere Treffer erzielte. Die beste Chance hatte wieder Santoro, der eine zu kurz geklärte Ecke direkt nahm und den rechten oberen Torwinkel um Haaresbreite verpasste.
Zwischen der 65. und 89. Minute schlief das Spiel dann mehr und mehr ein und jeder stellte sich schon auf die Punkteteilung ein. Doch es hätte noch alles passieren können. In der 90. Minute kam der FC zu einer Ecke, welche Sebastian Günnel am kurzen Pfosten verlängerte und Ingo Sill am langen Pfosten den Ball nur noch über die Linie drücken musste, doch traf er den Ball nicht sauber und so ging dieser nur an den Pfosten.
Im direkten Gegenzug durfte man sich dann beim wiedergenesenen Tobias Zenger bedanken, dass die DJK nicht noch die Führung erzielte. Fabian Noppenberger, welcher in Hälfte 1 noch ganz stark aufspielte, leistete sich in Hälfte 2 einige Unaufmerksamkeiten und so auch in Minute 91. Einen zu kurz gespielten Rückpass von ihm auf Keeper Jan Allerdissen lief der beste DJKler Luigi Santoro ab, rumkurvte Allerdiessen und hätte fast das 2:1 gemacht wäre Tobias Zenger nicht durchgelaufen und hätte den Ball auf der Linie noch geklärt. Am Ende war es auf Grund der beiden grundlegend unterschiedlichen Halbzeiten ein gerechtes Unentschieden.
FC Herzogenaurach: Allerdissen, Neumeier, Miereisz, Noppenberger, Moore, Sill I., Kolb, Günnel, Melo da Silva, Matthäus, Martin, Zollhöfer (2. HZ), Rotter (2. HZ), Zenger T. (2. HZ)
Tore: 0:1 (23.) Matthäus. 1:1 (53.) Santoro
A-Klasse 1 Erlangen-Pegnitzgrund, 20. Spieltag, 01.04.2012
FC Herzogenaurach 2 - TSV Röttenbach 2 
5:1 (3:1)
Schönleben-Freistoß sichert Pumas drei Punkte
Im einem insgesamt ausgeglichenen Spiel kam die Heimelf am Ende zu einem knappen, auf Grund der Chacnen zum Ende hin, aber nicht unverdienten 1:0-Sieg. Sowohl der FC als auch der TSV spielten offensiv ausgerichtet und zeigten beide, dass sie als Sieger vom Platz gehen wollten.
Zu beginn waren es die Gäste aus Röttenbach, die sich die besseren Chancen erarbeiteten. TSV-Goalgetter Felix Fuchs war gerade in der in den ersten 20 Minuten nur schwer in den Griff zu bekommen, mit einem Schuss aus 20 Meter und einem Seitfallzieher aus 7 Metern verlangte er zwei Mal FC-Keeper Jan Allerdissen sein ganzes Können ab.
Die Pumas dagegen spielten zwar immer wieder über die Außen gut nach vorne, fanden aber im Zentrum den Abnehmer nicht oder die gut sortierte TSv-Abwehr konnte gerade noch klären.
In der 41. Minute dann doch die zu diesem Zeitpunkt überraschende Führung für die Heimelf. Nach einem Foul 17 Meter zentral vor dem Gehäuse der Gäste, traf Stefan Schönleben per Freistoß flach ins linke untere Eck. Die war zugleich die Pausenstand.
Nach dem Wechsel wurde es dann in einem weitestgehend fairen Spiel etwas farbenreicher und der gute Schiedsricher Bernhard Göller musste ab und an zum gelben Karton greifen. Gute Chancen ergaben sich dann auch vermehrt auf beiden Seiten, während die Gäste auf den Ausgleich drängten, versuchten die Pumas immer wieder über die schnellen Außen auf das 2:0 zu gehen. In der 61. Minute hatte der eingewechselte Sebastian Günnel die beste Chance der Anfangsviertelstunde, als er allein auf Torhüter Christian Dürrbeck zulief, mit seinem Abschluss jedoch scheiterte und Dürrbeck zur Ecke klären konnte.
Auf der anderen Seiten suchte man immer wieder Felix Fuchs, den die FC-Abwehr jetzt aber besser im Griff hatte und welcher dann oft einen Schritt zu spät kam oder mit dem Schiedsrichter haderte und den Pfiff forderte, auf Grund der engeren und intensiveren Deckungsarbeit der FC-Verteidiger.
Auf der anderen Seite ließ der FC dann weiter die Chancen zur Vorentscheidung liegen, Patrick Matthäus und Michael Martin scheiterten ebenfalls aus guter Position an Dürrbeck oder zielten am Tor vorbei.
In der 81. Minute schwächten sich die Gäste dann selbst, als sich Andreas Fuchs der schon verwarnt war, nach einem Foul die Gelb-Rote Karte abholte. So gab es viel Platz zum kontern für den FC, doch spielte man die Angriffe nun teilweise kläglich zu Ende. Mehrere Überzahlsituationen scheiterten am genauen Abspiel vor dem Tor und so ließ man das Spiel weiter offen.
Der TSV warf nun alles nach vorne um doch noch den Ausgleich zu erzielen und versuchte es oft mit gefährlichen Flanken von den Außen, doch der stark aufgelegte FC-Keeper Jan Allerdissen beherrschte seinen Strafraum und konnte die Kugel meiste per Faustabwehr klären oder direkt runter pflücken.
Am Ende sollte es beim knappen 1:0 bleiben, was bei besserer Chancenauswertung in den Schlussminuten durchaus höher ausfallen hätte können, wenn nicht müssen. Insgesamt war der TSV jedoch gleichwertig und hätte sich einen Punkt verdient gehabt.
FC Herzogenaurach 2: Allerdiessen, Neumeier, Miereisz, Noppenberger, Schönleben, Zollhöfer, Rotter, Matthäus, Martin, Konrad, Winter, Kolb (2. HZ), Günnel (2. HZ), Sill (2. HZ)
TSV Röttenbach 2: Dürrbeck, Böeglein, Muss, Müller D., Pfaffenberger, Sandel, Stege, Zidlicky, Müller Ch., Fuchs A., Fuchs F., Reichl (2. HZ), Christian (2. HZ)
Tore: 1:0 Schönleben (41.)
Bes. Vorkommnisse: Gelb-Rot (81.) Fuchs (Foulspiel)
A-Klasse 1 Erlangen-Pegnitzgrund, 19. Spieltag, 25.03.2012
SC Münchaurach - FC Herzogenaurach 2 
2:2 (1:1)
Letztes Aufgebot mit Punktgewinn gegen Münchaurach
Mit dem wahrlich letzten Aufgebot musst man zum Derby gegen den SC Münchaurach antreten und schlug sich dabei wacker. Insegsamt neun Mann fehlen Matthias Zenger, davon gleich fünf die am Wochenende vorher noch erfolgreich beim 5:1 gegen Spardorf mitwirkten.
Die vielen Umstellungen machten sich dann auch direkt zu Beginn bemerkbar, als Stephan Spitzer der neu ins Team gekommen war und bisher aus Arbeitsgründen kaum bis gar nicht trainieren konnte, dem Ex-FCler Dirk Wehnert den Ball in den Fuß spielte und dieser allein auf Jan Allerdissen zulief. Allerdissen bewahrte seine Farben jedoch mit einem klasse Fußreflex vor dem frühen Rückstand und klärte gegen Wehnert zur Ecke, die jedoch nichts für den Gastgeber einbrachte.
Doch nur drei Minuten später sollte es dann doch klingeln, als man noch keine Ordnung in der Defensive hatte, Thomas Landa sich über rechts mühelos durchspielen konnte und Dirk Wehnert im Strafraum den Ball nur quer legen musste und dieser 7 Metern sicher einschoß.
Doch mit diesem Treffer wachte man wohl auf und stand nun besser in den eigenen Reihen und spielte fortan auch besser nach vorne. Nach einer viertel Stunde gelang dann auch der Ausgleich. Nach einem Foul an der Mittellinie brachte Volker Nahr den Ball hoch in den Strafraum, wo Maximilian Miereisz am langen Pfosten der Ball in die Mitte köpfte und Patrick Matthäus ebenfalls per Kopf aus fünf Metern unbedrängt einköpfen konnte.
Münchaurach wirkte ianschließend geschockt und kam nur noch durch Standards gefährlich vor das FC-Tor, welche jedoch nichts einbrachten. Bessere Chancen in Halbzeit eins erspielten sich in der Folge die Pumas, doch zielte man zu ungenau und ließ die letzte Konzentration im Abschluss vermissen.
Nach dem Seitenwechsel drückte Münchaurach dann mehr und mehr und wollte ein schnelles Tor, doch stand die FC-Defensive taktisch hervorragend und ließ bis zur 71. Minute keine nennenswerten Chancen zu. Nach vorne gelang jedoch dem FC selbst auch kaum etwas. Lediglich Sebastian Günnel, der nach fast 10 Monaten Verletzungspause das erste Mal wieder zum Einsatz kam, hatte die Führung auf dem Fuß. Volker Nahr überspielte mit einem langen Ball die SC-Abwehr und Günnel fehlte eine Zehenlänge um den Ball über den herauseilenden Keeper Markus Schaufler zu heben. Gerade in den letzten 20 Minuten merkte man mehr und mehr den Kräfteverschleiß der Pumas bei warmen Frühlingstemperaturen.
So war es ein Fehler von Armin Neumeier, der sich erst den Ball klasse am eigenen Strafraum erkämpfe doch im gleichen Moment diesen den Gegner wieder in die Füße spielte und damit das 1:2 für den SCM einleitete. Perfekt auf Michael Neubauer durchgesteckt wurde es brandgefährlich und Jan Allerdissen, der etwas zu übermotiviert aus seinem Tor kam, streckte Neubauer im Strafraum nieder, worauf der Schiedsrichter sofort auf den Punkt zeigte. Den fälligen Strastoß verwandelte Spielmacher Tommy Fenkse sicher , der im Spiel von Stephan Spitzer fast komplett ausgeschaltet wurde.
Wenig Hoffnung war dann auf Seiten der Pumas noch vorhanden, nach deutlichem Kraftakt der ersten 70. Minuten doch noch was aus Münchaurach mitzunehmen. Doch jener Armin Neubauer der in der 71. Minute noch den Rückstand einleitete war es dann, der die Hoffnung wieder zurück brachte.
Nach einem Fehlpass der Gastgeber im Mittelfeld nahm Neumeier den Ball 30 Meter vor dem Tor auf, ging zwei Schritte und jagte das Leder unhaltbar links oben in den Winkel! Traumtor! Ausgleich! 2:2.
Münchaurach im Gegensatz zum 1:1 jetzt allerdings alles andere als Geschockt eher wütend. Nun warfen sie alles nach vorne und wären zwei Mal fast belohnt worden. Einen Schuß von Tommy Fenkse aus 16 Metern konnte man gerade noch auf der Linie klären und weiterer Schuß von Ben Distler knallte gegen die Querlatte.
Am Ende blieb es aber bei einem nicht unverdienten 2:2 Unentschieden, was lediglich auf Grund der letzten viertel Stunde etwas glücklich ausfiel, den Rest des Spiels hielt man super mit und holte mit den Möglichkeiten die man an diesem Tag hatte, das beste heraus.
FC Herzogenaurach 2: Allerdissen, Miereisz, Schönleben, Nahr, Neumeier, Spitzer, Sill, Matthäus, Rotter, Kolb, Winter, Günnel (2. HZ), Zenger Man. (2.HZ)
Tore: 1:0 Wehnert (5.), 1:1 Matthäus (17.), 2:1 Fenske (71.) FE, 2:2 Neumeier (75.)
A-Klasse 1 Erlangen-Pegnitzgrund, 18. Spieltag, 18.03.2012
FC Herzogenaurach 2 - VdS Spardorf 
5:1 (3:1)
Kleine Pumas starten perfekt ins Jahr 2012 - 5:1-Heimsieg gegen den VdS Spardorf
Erfolgreich startete man in das neue Jahr und siegte im ersten Spiel nach der Winterpause mit 5:1 gegen den Tabellennachbarn aus Spardorf. Im Tor freute man sich nach langer Verletzungspause (Kahnbeinbruch) Jan Allerdissen wieder zwischen den Posten begrüßen zu dürfen und auf der Trainerbank vertrat Volker Nahr Mattias Zenger, der nach seiner schweren Verletzung Ende letzten Jahres in der Vorwoche erfolgreich am Sprungelenk opertiert wurde.
Vor dem Spiel musste Nahr, der in der Innenverteidung aggieren hätten sollen, selbst auf Grund eines eingeklemmten Nerves passen und erst einmal die Viererkette umstellen. Und auch der dafür gekommene Ümit Chatim musste bereits nach 35 Minuten wegen einer Zerrung das Feld wieder verlassen. Doch dies alles tat dem Spiel keinen Abbruch und Michael Martin brachte die Pumas nach einer Ecke mit 1:0 in Führung. Mit einem Traumtor glichen die Gäste kurz darauf aus, als man aus 20 Metern den zu weit vor dem Tor postierten Allerdissen per Lupfer überspielte. Dies schockte die Heimelf jedoch in keinster Weise und Daniel Winter setzte sich nach einem langen Ball im Strafraum gut durch und markierte die erneute Führung. Stefan Schönleben erhöhte diese vor der Pause auf 3:1, als er mit einem Freistoß aus 45 Metern (!) erfolgreich war. Der lange Ball segelte an Freund und Feind vorbei und landete zum entsetzen des Torwartes im Kasten der Gäste.
Nach der Pause machten die Gäste dann mehr Druck und wollten das Spiel drehen, doch spielten sich keine gefährlichen Chancen heraus. So waren es Marcel Rotter und noch einmal Michael Martin die für die Vorentscheidung sorgen und das Ergebnis auf 5:1 hoch schraubten. In den letzten Minuten merkte man die Hausherren die schwindenden Kräfte nach einer starken kämpferischen und läuferischen Leistung an und so kamen die Gäste aus Spardorf noch zu einigen guten Abschlussmöglichkeiten, die sie allerdings nicht verwerten konnten. Am Ende stand ein mehr als verdienter Heimsieg und der erste Dreier im neuen Jahr zu buche.
FC Herzogenaurach 2: Allerdissen, Chatim, Noppenberger, Schönleben, Zollhöfer, Kolb, Rauschenberger, Matthäus, Rotter, Winter, Martin, Neumeier (1. HZ), Sill (2. HZ)
Tore: 1:0 Martin, 1:1 Schliffka, 2:1 Winter, 3:1 Schönleben, 4:1 Rotter, 5:1 Martin
A-Klasse 1 Erlangen-Pegnitzgrund, 17. Spieltag, 27.11.2011
FC Herzogenaurach 2 - SpVgg Heßdorf 
1:3 (1:2)
Serie von drei Siegen in Folge gebrochen - Pumas unterliegen Tabellenführer und verlieren Matthias Zenger
Die Pumas mussten am gestrigen Sonntag die erste Heimniederlage in diesem Jahr hinnehmen und verloren ihr letztes Heimspiel im Jahr 2011 mit 1:3 gegen den Tabellenführer aus Heßdorf. Doch schlimmer als diese Niederlage wog am Ende der Verlust von Spielertrainer Matthias Zenger. Nach einem Foulspiel um die 60. Minute herum, musste er ins Krankenhaus gebracht werden. Diagnose: Dreifacher Abriss der Außenbänder im rechten Sprunggelenk sowie ein Haarriss im Knochen. Doch zurück zum Start.
Zum Unmut der Gäste wie auch Zenger und seiner Elf, musste das Spiel bei herrlichem Herbstwetter auf dem sandigen B-Platz stattfinden, so dass es zu keinem wirklich ansehnlichen Fußballspiel kam. Viele Fehlpässse, Stockfehler und lange Bälle prägten die ersten Minuten. Heßdorf hatte durch Zehner und Nagel die ersten Schussmöglichkeiten, welche aber ihr Ziel verfehlten. Bei den Gastgebern dauerte es eine knappe halbe Stunde, doch der erste gut gespielte Angriff war auch direkt von Erfolg gekrönt. Zenger steckte den Ball Galster auf dem rechten Flügel durch, dieser zog in Richtung Grundlinie und bediente Winter, der fünf Meter vor dem Tor nur noch den Fuß hinhalten musste und zum 1:0 traf.
Es dauerte jedoch nur zwei Minuten bis Heßdorf ausgleichen konnte. Nach einem Foul 18 Meter vor dem Tor, legte sich Hendel den Ball zurecht und traf zum Ausgleich. Der Ball wäre im Normalfall zwar in der Mauer hängen geblieben, doch da diese nicht stand hielt, sondern sich wegdrehte, ging der Ball genau durch diese Lücke unhaltbar ins kurze Eck.
Und nur kurz darauf die nächste Nachlässigkeit. Klaus Nagel konnte sich im Strafraum ansehnlich gegen vier halbherzig eingreifende Pumas durchspielen und ließ Jaremenko im FC-Tor keine Chance und traf zum 2:1 für die Gäste. Spätestens jetzt war das schmerzliche Fehlen von Abwehrchef Tobias Zenger deutlich zu spüren. Er verletzte sich in der Vorwoche beim Spiel gegen Frauenaurach an der Schulter.
Nach der Pause drückten die Pumas nun mehr auf die Heßdorfer Abwehr, jedoch ohne sich große Chancen zu erspielen. Heßdorf dagegen agierte clever aus der Defensive und versuchte durch Konter die Vorentscheidung herbeizuführen. Spätestens nach dem Ausfall von Zenger und dem kurz darauf folgenden 3:1 durch Goalgetter Georg Zehner, war die Partie dann gelaufen und Heßdorf siegte am Ende gegen an diesem Tag schwach aufgelegte Pumas nicht unverdient mit 3:1.
FC Herzogenaurach 2: Jaremenko, Galster, Noppenberger, Dummer, Schönleben, Sill I., Kolb, Rotter, Winter, Zenger M., Martin, Luckas (2. HZ), Chatim (2. HZ), Melo da Silva (2. HZ)
SpVgg Heßdorf 2: Mirschberger, Hendel, Pelz. Peuker, Hofmann, Lauer, Rühl, Pich, Zehner, Weber, Nagel, Reif (2. HZ), Pokluda (2. HZ), Ribisz (2. HZ)
Tore: 1:0 Winter (29.), 1:1 Hendel (31.), 1:2 Nagel (37.), 1:3 Zehner (81.)
A-Klasse 1 Erlangen-Pegnitzgrund, 16. Spieltag, 19.11.2011
TSV Frauenaurach 2 - FC Herzogenaurach 2 
2:5 (0:1)
Zweiter Auswärtserfolg in Serie
Nach dem ersten Auswärtsdreier am vergangenen Wochenende beim BSC Erlangen, legten die kleinen Pumas beim TSV Frauenaurach 2 direkt nach. Nach einer durchwachsenen ersten Hälfte gegen kämpferisch engagierte Gastgeber sorgte man in Hälfte zwei für klare Verhältnisse.
Bis zur 45. Spielminute passierte wenig nennenswertes auf dem kleinen Nebenplatz des TSV. Viel Kampf, viel Krampf und zwei Verletzungsunterbrechungen. Während Maximilian Miereisz nach gut 20 Minuten das Feld verletzt räumen musste, nachdem er am Boden liegend einen unbeabsichtigten Tritt seines Gegenspieler abbekam, konnte Tobias Zenger weiterspieler, als er nach einem Zweikampf unglücklich auf die Schulter fiel und sich im ersten Moment nicht bewegen konnte.
Zum psychologisch ungünstigsten Zeitpunkt für Frauenaurach bekamen die Pumas dann aber doch noch die Chance zur Führung. Einen genialen Pass in die Tiefe von Dominik Rauschenberger erlief Patrick Matthäus im Strafraum und wurde bei der Ballannahme vom TSV-Schlussmann von den Beinen geholt, worauf sofort der Elfmeterpfiff des guten Schiedsrichters erfolgte. Selber Zeitpunkt, selber Schütze, doch im Gegensatz zum Spiel vor drei Wochen beim SC Uttenreuth verwandelte Matthias Zengen diesen Strafstoß sicher und brachte seine Farben mit 1:0 in Führung.
Nach dem Wechsel wirkte der TSV merklich geschockt und die Pumas ließen sich nicht lange bitten. Während Stefan Schönleben nach einem Abpraller aus sieben Metern noch scheiterte, weil ein Abwehrspieler für den geschlagenen Torwart auf der Linie klärte, machte es kurz darauf Michael Martin besser. Wieder ein Schuss auf der zweiten Reihe den der Frauenauracher Schlussmann nicht festhalten konnte, Michael Martin nahm den Ball auf, umkurvte den geschlagenen Keeper und schob sicher zum 2:0 ein.
Nur vier Minuten später legte Matthias Zenger mit einer schönen Einzelaktion nach. Nach einem Rückpass von Michael Martin scheiterte er im ersten Versuch als ein TSVler noch den Fuss vor den Ball brachte, wonach die Szene eigentlich geklärt war. Doch kam Zenger erneut an den Ball, spielte im Strafraum drei Frauenauracher aus und schoss aus 14 Metern links unten zum 3:0 ein.
Frauenaurach die sich nun mehr und mehr hängen ließen, hatten in der Folge Glück, dass man nun zu nachlässig mit den Chancen auf FC-Seite umging um bekam nach einem dummen Freistoß doch noch mal Aufwind. Einen zu kurz geklärten Ball vertendelte man in halbrechter Position auf Höhe des Strafraums anstatt diesen einfach raus zu köpfen und Dominique Braun, Frauenaurachs bester Mann an diesem Tag, jagte den Freistoß gekonnt ins lange Eck. Christian Jaremenko war hier chancenlos, nachdem Tobias Zenger ihm in die Schussbahn lief allerdings den Kopf einzog.
Doch kaum war der Anschlusstreffer gefallen, legte man beim FC auch schon wieder nach. Der eingewechselte Marcel Rotter setzte sich über links durch, passte quer in die Mitte und Matthias Zenger erzielt am langen Pfosten das 4:1. Kurz darauf war es aber erneut Dominique Braun der wieder den Anschlusstreffer erzielen konnte. Einen langen Ball im Strafraum nahm er mit der Brust und dem Rücken zum Tor an und jagte das Leder mit einem Drehschuss erneut ins lange Eck. Christian Jaremenko konnte auch hier nur hinterherschauen und war machtlos.
Drei Minuten vor dem Ende sorgte Michael Martin dann aber für die entgültige Entscheidung. Nach einem Diagonalball von Matthias Zenger, überlief er die zu weit aufgerückte TSV-Abwehr und schoß eiskalt zum 5:2 für den FC ein. Am Ende ein mehr als verdienter Auswärtssieg, da man vor allem in den zweiten Hälfte die klar tonangebenede Mannschaft war.
TSV Frauenaurach 2: Goebel Se., Ehrensberger, Wessner, Ströhlein O., Meyer, Suchomel, Rohr M., Buchmann, Goebel Sö., Braun, Cicek G., Irmak (1. HZ), Bleisinger (2. HZ)
FC Herzogenaurach 2: Jaremenko, Neumeier, Miereisz, Dummer, Zenger T., Sill I., Matthäus, Rauschenberger, Zenger M., Kolb, Martin, Schönleben (1. HZ), Rotter (2. HZ), Chatim (2. HZ)
Tore: 0:1 Zenger M., Foulelfmeter (45.), 0:2 Martin (59.), 0:3 Zenger M. (63.), 1:3 Braun (74.), 1:4 Zenger M. (75.), 2:4 Braun (80.), 2:5 Martin (87.)
A-Klasse 1 Erlangen-Pegnitzgrund, 15. Spieltag, 13.11.2011
BSC Erlangen 2 - FC Herzogenaurach 2 
0:3 (0:1)
Zweite holt sich erste Auswärtspunkte
Mit einem für viele unerwarteten Sieg holte die zweite Mannschaft des 1. FC Herzogenaurach ihre ersten Punkte in der Fremde in dieser Saison. Mit einem am Ende überraschend klaren 3:0 gewann man beim Aufstiegskandidaten BSC Erlangen 2.
Der BSC, welcher ohne seinen verletzten Spielertrainer Alban Bllaca und mehrerer Leistungsträger auskommen musste, übernahm von Beginn an das Ruder und wollte schnell klar stellen, wer Herr im Haus ist. Vor allem der sehr agile Ahmet Eren und der stets anspielbereite Burak Önen wirbelten viel im Mittelfeld des BSC und suchten immer wieder ein Anspiel auf die beiden Spitzen Mahmut Dinc und Cengiz Kanici. Diese kamen in den ersten 45 Minuten auch zu guten Abschlussmöglichkeiten im Strafraum der Gäste, scheiterten aber jeweils am eigenen Unvermögen.
Die Pumas dagegen besannen sich auf eine kontrollierte Defensive und über schnelles Angriffsspiel über die Flügel, konnten sich aber kaum Chancen herausspielen. Vor allem Daniel Rösch räumte vor der Abwehr des BSC immer wieder gut ab. So war es ein Freistoß nach knapp einer halben Stunde, der das erste Tor folgen ließ. Michael Martin wurde 20 Meter vor dem Tor von Florian Grosch von den Beinen geholt und Matthias Zenger setzte den Ball anschließend Vollspann ins Torwarteck. Der BSC-Schlussmann, der aufs Mauereck spekulierte, machte hierbei eine nicht optimale Figur. Zwar drückte der BSC bis zur Pause noch auf den Ausgleich, doch blieb es erst einmal beim 0:1-Rückstand.
Nach dem Wechsel das gleiche Bild, während der BSC weiterhin engagiert nach vorne spielte, war die Vorgabe der Gäste defensiv gut zu stehen und nach vorne Nadelstiche zu setzen und genau dieses Konzept ging perfekt auf.
Der BSC, welcher sich mehr und mehr in Einzelaktionen verstrickte und sich dadurch immer wieder Ballverluste leistete, wurde perfekt von den Gästen ausgekontert und so war es Daniel Winter, der dass 2:0 für die Gäste nach 56. Minuten erzielte. Ingo Sill spielte einen perfekten Ball in die Gasse auf Michael Martin, welcher am halbrechten Flügel den Ball in die Mitte spielte und Daniel Winter diesen am herauseilenden Florian Grosch vorbei schob.
In der Folge war sowohl das Glück auf Seiten der Pumas und man musste sich vor allem beim ganz stark aufgelegten FC-Schlussmann Christian Jaremenko bedanken. Erst rettete die Latte nach einem strammen Schuss von Ahmet Eren aus 25 Metern und kurz darauf stand Jaremenko nach einem Kopfball in Folge einer Ecke goldrichtig bevor er Kopf und Kragen riskierte und im letzten Moment Mahmut Dinc frei vor dem Tor in den Weg warf.
Als dann mehr Alleingänge als Mannschaftsspiel das Spiel des BSC zeichnete, ergaben sich nun auch mehr Kontermöglichkeiten für die Gäste. Maximilian Miereisz erkämpfte sich den Ball in der eigenen Hälfte und spielte auf den linken Flügel zu Matthias Zenger, der ihm den Ball in die Gasse weiterleitete, so dass dieser nur noch 16 Meter vor dem Tor auf Michael Martin quer legen musste, der keine Probleme hatte die Vorentscheidung zum 0:3 zu erzielen.
Zwar probierte die Heimelf weiter doch noch zum Erfolg zu kommen, konnte aber am Ende froh sein, dass der FC seine weiteren Angriffe zu nachlässig zu Ende spielte und das Ergebnis nicht weiter in die Höhe geschraubt wurde. So blieb es am Ende bei einem allem in allem verdienten Auswärtssieg der Herzogenauracher, die taktisch die diszipliniertere und cleverere Spielanlage zeigten und ihre Chancen besser nutzten, während die Heimelf sich zu viel in Einzelaktionen verstrickte und Defensiv einige Nachlässigkeiten zeigte.
BSC Erlangen 2: Grosch, Cutrona, Altuntas, Murgia, Eren M., Rösch , Önen, Bitto, Eren A., Kanici C. , Dinc, Sheshivari (2. HZ)
FC Herzogenaurach 2: Jaremenko, Galster Ph., Miereisz, Dummer, Zenger T., Sill I., Kolb, Rotter, Winter, Zenger M., Martin, Neumeier (2. HZ)
Tore: 0:1 Zenger M. (27.), 0:2 Winter (56.), 0:3 Martin (76.)
A-Klasse 1 Erlangen-Pegnitzgrund, 14. Spieltag, 06.11.2011
FC Herzogenaurach 2 - TSV Marloffstein 
3:0 (0:0)
Späte Tore bringen verdienten Dreier
Gegen die Gäste des TSV Marloffstein galt es zu Hause wieder dreifach zu punkten, nachdem man auswärts weiterhin kein Bein auf den Boden bekommt. Von Beginn an drückte man die Gäste in deren Hälfte und wollte mit einem schnellen Treffer vorlegen. In den ersten zehn Minuten sah dies auch ganz ansehnlich aus, doch wirkte man in der Folge zu phlegmatisch und spielte die Angriffe zu unkonzentriert nach vorne. Die einzige gute Möglichkeit ergab sich nach einem Eckstoß von Stefan Schönleben, welchen der aufgerückte Tobias Zenger wuchtig gegen die Latte köpfte.
Auf der Gegenseite war von den Gästen nichts zu sehen. Zwar bemühte man sich über schnelle Konter, doch blieb man spätestens am Strafraum an der gut sortierten Abwehr der Heimelf hängen.
Nach dem Wechsel und einer Kabinenpredigt kamen die Pumas engagierter aus der Kabine, doch ließ der erste Treffer weiter auf sich warten. Die größte Möglichkeit hatte Michael Martin nach etwas mehr als einer Stunde. Von Marcel Rotter fünf Meter vor dem Tor frei gespielt, nachdem dieser den Torwart schon ausgespielt hatte, schoss Martin den auf der Linie stehenden Abwehrspieler an und vergab die Riesenchance zur Führung.
Mit der Einwechslung vom spielstarken Dominik Rauschenberger sollte dann endlich das lang ersehnte 1:0 fallen. Maximilian Miereisz zog über den linken Flügel nach vorne, spielte auf Matthias Zenger im Sturmzentrum, der auf Rauschenberger ablegte. Rauschenberger spielte Miereisz durch die Gasse frei und dieser legte von der Grundlinie mustergültig auf Zenger zurück, der den Ball ins kurze Eck zur Führung einschob.
Kurz darauf war es erneut Zenger, der zum 2:0 erhöhte. Zwar scheiterte Rotter aus sieben Metern am Keeper und auch der Nachschuss von Zenger konnte von einem Abwehrspieler gerade noch von der Linie zur Ecke geklärt werden, doch sollte der Ball kurz darauf spektakulär im Tor einschlagen. Zenger legte sich das Spielobjekt zurecht und jagte die Ecke Vollspann in den Strafraum. Das Leder wurde dabei zum Flatterball, welcher auf direktem Weg ins Tor des TSV abbog und damit die Vorentscheidung brachte.
Glück hatte man dann auf der anderen Seite. Ein scharf in den Strafraum gezogener Freistoß rutschte FC-Keeper Christian Jaremenko aus den Armen und im Nachsetzen köpften die Gäste nur knapp über das Tor. Mit diesem Anschlusstreffer wäre es evtl. noch mal spannend geworden, statt dessen sorgte Michael Martin in der 90. Minute für die endgültige Entscheidung. Matthias Zenger schickte Michael Martin auf halbrechts in Richtung Strafraum, dieser ließ noch einen Abwehrspieler aussteigen und schoss durch die "Hosenträger" des TSV-Schlussmanns zum 3:0-Endstand ein. Man tat sich lange schwer gegen aufopferungsvolle und sehr faire Gäste, siegte aber am Ende verdient mit 3:0.
FC Herzogenaurach 2: Jaremenko, Galster Ph., Miereisz, Dummer, Zenger T., Sill I., Rotter, Schönleben, Zenger M., Kolb, Martin, Rauschenberger (2. HZ), Neumeier (2. HZ), Winter (2. HZ)
TSV Marloffstein: Fuessel, weigand, Gallmetzer, Kretzschmar, Chabowski, Hartstock F., Suchan, Herbert, Preuß, Rostek, Reuter, Barsun (2. HZ)
Tore: 1:0 Zenger M. (72.), 2:0 Zenger M. (76.), 3:0 Martin (90.)
A-Klasse 1 Erlangen-Pegnitzgrund, 13. Spieltag, 30.10.2011
SC Uttenreuth 2 - FC Herzogenaurach 2 
2:1 (0:1)
Elfmeter vergeben, Spiel verloren
In den ersten 45 Minuten war man den Hausherren komplett überlegen und erspielte sich vier klare Torchancen gegenüber lediglich eine Chance der Gastgeber.
Während auf Uttenreuther Seite Michael Ruppert eine Hereingabe aus sieben Metern nicht im Tor unterbrachte, scheiterte Matthias Zenger auf der anderen Seite nach Querpass von Stefan Schönleben.
Besser machte es kurz darauf Michael Martin, der sich nach Steilpass von Daniel Winter gegen seinen Bewacher durchsetzte und aus 16 Metern ins lange Eck vollstreckte. Nur wenige Minuten später hatte Martin die Chance per Doppelpack auf 2:0 zu erhöhen, doch beim Versuch den SCU-Schlussmann mit einem Heber zu überwinden, setzte er diesen zu flach an, so dass Marcus Bauer den Ball runterpflücken konnte.
Die beste Chance vergab eine Minute vor der Pause dann Spielertrainer Matthias Zenger per Foulelfmeter. Philip Galster wurde um Strafraum von den Beinen geholt, doch Zenger scheiterte vom Punkt, da Bauer im Tor des SCU den Ball mit einer klasse Parade aus dem Eck fischte und zur Ecke klärte.
Diesen Schock verdaute man in der Pause wohl nur bedingt, denn in Hälfte zwei wirkten die Pumas wie ausgewechselt. Viele Fehler im Aufbauspiel und kaum noch Offensivaktionen, so dass Uttenreuth nach zwei Eckbällen das Spiel noch drehen konnte. Zwei Mal schaffte man es denn Ball nicht entscheidend aus der Gefahrenzone zu bringen und zwei Mal war die Uttenreuther Offensive per Abstauber erfolgreich.
Am Ende Stand eine unnötige und bittere Auswärtsniederlage zu buche, die mit dem zweiten Treffer vor der Pause sicherlich nicht zu Stande gekommen wäre.
SC Uttenreuth 2: Bauer, Bailer, Busch, Dahlem, Damerau, Kandra S., Leibold, Oppel, Pelta, Ruppert, Trabold, Popp (1. HZ), Olschewski (2. HZ), Frank (2. HZ)
FC Herzogenaurach 2: Jaremenko, Dummer, Galster Ph., Kolb, Martin, Miereisz, Schönleben, Sill I., Winter, Zenger M., Zenger T.
Tore: 0:1 Martin (23.), 1:1 Popp (59.), 2:1 Olschewski (82.)
Bes. Vorkommnisse: Verschossener Foulelfmeter (44.) Zenger M.
A-Klasse 1 Erlangen-Pegnitzgrund, 12. Spieltag, 23.10.2011
FC Herzogenaurach 2 - Siemens Erlangen 2 
3:0 (1:0)
Pumas besiegen Siemens 2 verdient mit 3:0
Im Duell der Zweiten Mannschaften des FC Herzogenaurach und der SG Siemens Erlangen ging es für die Gäste um den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze und für die Hausherren darum, den Abstand nach unten zu vergrößern. Dies war vor allem in der der ersten Hälfte zu spüren, als beide Mannschaften zwar versuchten nach vorne zu spielen, sich trotzdem immer wieder schnell defensiv orientierten.
Den ersten Treffer der Partie erzielten zwar die Gäste, jedoch aus abseitsverdächtiger Position nach einer Ecke, weshalb der nicht immer sichere Schiedsrichter Hanke das Tor nicht gab. So war es in der 34. Minute Stefan Schönleben, der die Pumas in Führung schoss. Matthias Zenger erkämpfte sich in der eigenen Hälfte den Ball, umspielte zwei Gegenspieler und schickte Michael Martin in die Gasse. Dieser umkurvte einen Abwehrspieler und bewies Übersicht, als er Schönleben 14 Meter vor dem Tor bediente und dieser den Ball am heraueilenden Siemens-Schlussmann vorbei schob und zum 1:0 traf.
Bis zur Pause passierte dann nicht mehr fiel. Zwar kam vor dem FC-Tor noch einmal Gefahr auf, als Christian Jaremenko einen langen Ball im 5-Meter-Raum runterpflückte und diesen in Bedrängnis fallen ließ, worauf der Ball zwar ins Tor ging, aber entsprechend zurückgepfiffen wurde.
Nach dem Wechsel schwanden die Kräfte der Gäste mehr und mehr und die Angriffsbemühungen, welche in der ersten Hälfte noch deutlich gefährlicher waren, ließen nun mehr und mehr nach. Besser machten es dabei die Pumas in Person von Michael Martin. Einen langen Ball vom eingewechselten Ingo Sill erlief er in halblinker Position, setzte sich im Strafraum gegen seinen Gegenspieler durch und schob das Leder aus fünf Metern gekonnt ins kurze Eck zum 2:0.
Den K.o. verpasste acht Minuten vor dem Ende der ebenfalls eingewechselte Marcel Rotter. Nach Anspiel von Jan Luckas legte er sich das Leder 16 Meter vor dem Tor zurecht und schoss es trocken ins lange Eck zum 3:0-Endstand. Am Ende ein verdienter Heimsieg für den FCH, der seine Angriffe besser ausspielte, vorne die Tore zur richtigen Zeit machte und hinten meist sicher in der Defensive stand.
FC Herzogenaurach 2: Jaremenko, Spitzer, Miereisz, Dummer, Zenger T., Kolb, Neumeier, Schönleben, Winter, Zenger M., Martin, Sill I. (2. HZ), Rotter (2. HZ), Luckas (2. HZ)
Siemens Erlangen 2: Klein, Seeböck, Husung, Schevenius, Husaj I., Simon, Seufert, Hopf, Altstadt, Cherif, Heissenstein, Welter (2. HZ), Guerrero (2. HZ), Tempel (2. HZ)
Tore: 1:0 Schönleben (34.), 2:0 Martin (60.), 3:0 Rotter (82.)
A-Klasse 1 Erlangen-Pegnitzgrund, 11. Spieltag, 16.10.2011
Türkischer SV Erlangen - FC Herzogenaurach 2 
1:0 (1:0)
Unnötige 0:1-Niederlage beim Türkischen SV Erlangen
Beim Türkischen SV Erlangen sollte endlich der erste Auswärtsdreier der Saison eingefahren werden, doch am Ende stand mit 0:1 erneut ein Niederlage zu buche. Vor allem die erste Hälfte begann man nervös und zu überhastet in den eigenen Aktionen, was viele Ballverluste im Mittelfeld und Offensivspiel mit sich brachte.
Trotzdem hatte man die erste gute Chance im Spiel, nachdem Michael Martin mit einem langen Ball gegen eine schlecht gestaffelte Gästeabwehr geschickt wurde und alleine in Richtung Tor stürmte. Beim Versuch den Torhüter zu umspielen, wurde er von diesem beim Klärungsversuch von den Beinen geholt, doch zum Erstaunen aller Beteiligten ließ der Schiedsrichter unverständlicherweise weiter spielen und nahm damit dem FC die Riesenchance zur Führung.
In der Folge kamen die Gastgeber besser ins Spiel, doch erspielten sich trotz Übergewicht selbst keine Torchancen. So war es ein unnötiger Abwehrfehler der fünf Minuten vor der Pause zur 1:0-Führung für die Erlanger führte. Zwar konnte man einen langen Ball in die Spitze abfangen, doch anstatt diesen kompromisslos zu klären vertändelte man diesen wieder so dass ein schneller Pass auf die Außenbahn direkt in die Mitte gebracht wurde, wo Nexhat Zekiri einen Schritt schneller als sein Gegenspieler war und den Ball zum 1:0 aus fünf Metern über die Linie drückte.
Nach dem Wechsel, waren es auch erst mal die Gastgeber, die mehr Druck machten und das zweite Tor wollten, sich aber keine klaren Chancen herausspielen konnten. In der Folge kamen die Pumas dann besser und besser ins Spiel, doch fehlte die letzte gute Aktion oder der letzte entscheidende Pass an diesem Tag und man kam selbst auch zu keinen guten Chancen mehr.
Mit der letzten Aktion des Spiels wäre Michael Martin dann fast noch der Ausgleich gelungen, doch eine Ecke von Dominik Rauschenberger, die genau vor seine Füssen geklärt wurde jagte er mit vollem Risiko knapp am Tor vorbei und so blieb es am Ende bei einer mehr als unnötigen 0:1-Niederlage in einem Spiel in dem deutlich mehr drin gewesen wäre.
Türkischer SV Erlangen: Zylan, Deniz Ba., Caliskan, Fikret, Atay H., Urgun, Gülyurt, Soner, Zekiri Ne., Kurtoglu, Sütcü
FC Herzogenaurach 2: Eiser, Galster Ph., Miereisz, Sill I., Zenger M., Schönleben, Rauschenberger, Zenger T., Winter, Kolb, Martin, Matthäus (2. HZ), Spitzer (2. HZ)
Tore: 1:0 Zekiri Ne. (35.)
A-Klasse 1 Erlangen-Pegnitzgrund, 10. Spieltag, 09.10.2011
FC Herzogenaurach 2 - ASV Herzogenaurach 
4:3 (1:0)
Pumas gewinnen torreiches Derby mit 4:3
Nach einer überlegenen ersten Hälfte, in der die Pumas mit 1:0 in Führung gingen, sahen die Zuschauer eine ausgeglichene und torreiche zweite Hälfte, in der am Ende die Heimelf mit 4:3 die Nase vorne behielt. Druckvoll legten der FC los und drängte den ASV immer wieder tief in die eigene Hälfte, aus der sich der ASV selten befreien konnte und wenn dann zu hektisch mit vielen Fehlpässen und Ballverlusten nach vorne spielte.
Jedoch hatten die Gäste eine sehr gute Chance zur Führung, nachdem Andre Kirmes einen Freistoß aus halbrechter Position auf den langen Pfosten zog, wo Ex-FCler David Reklin nur knapp über das Tor schoss. Doch auch trotz guter Chancen der Heimelf von Michael Martin, der aus spitzem Winkel an Stefan Müller scheiterte und Alexander Kolb, der aus zehn Metern zentral vor dem Tor verzog, dauerte es bis zur 21. Minute, ehe Matthias Zenger die Führung für seine Farben erzielte. Mit einem klasse Diagonalball schickte Tobias Zenger seinen Spielertrainer auf die Reise, der in Richtung ASV-Tor zog und den herauseilenden Stefan Müller zum 1:0 tunnelte. Ohne weitere Höhepunkte blieb es auch bis zur Pause bei diesem Spielstand.
Nach dem Seitenwechsel kamen die Roten mit mehr Elan und Mut aus der Kabine und spielten nun sicherer und mit mehr Mumm nach vorne. So nutzte Daniel Schroff ein klasse Anspiel von Kapitän Sven Hofmann zum 1:1, als er die FC-Abwehr überlief und allein vor Robert Wilk sicher einschob.
Doch die prompte Antwort des FC kam in Form von Alexander Kolb und Mithilfe von ASV-Keeper Stefan Müller. Eine zu lang gezogene Ecke von Matthias Zenger erlief Kolb am rechten Flügel und zog den Ball per Flanke erneut in Richtung ASV-Tor, wo Müller zur Ecke klären wollte und sich den Ball selbst in die Maschen klatschte.
Nur wenige Minuten später hätte Kolb für die Vorentscheidung sorgen können. Nach einem langen Ball überlief Matthias Zenger seinen Gegenspieler und zog allein in Richtung ASV-Tor, doch statt selbst abzuschließen, legte er auf den mitgelaufenen Kolb quer, der jedoch aus sechs Metern am Tor vorbei schob. So war die Führung nur von kurzer Dauer.
In keinster Weise geschockt, spielte der ASV weiter mutig nach vorne und wurde belohnt. Eine Flanke von links auf den langen Pfosten, nahm der völlig ungedeckte Daniel Schroff gekonnt mit der Brust an und jagte das Leder aus kurzer Distanz direkt unter die Latte. Und es kam noch schlimmer für die Heimelf.
Wenige Minuten später wollte Ersatz-Keeper Robert Wilk einen Rückpass kompromisslos nach vorne klären und schlug diesen genau vor die Füße von Sven Hofmann, der den Ball kurz aufnahm und aus 18 Metern gegen den rechten Innenposten jagte, von welchem er ins Tor sprang.
Doch wer nun dachte, dass Spiel hatte sich nun zu Gunsten des ASV gedreht, hatte sich getäuscht. Zwölf Minuten vor dem Ende wurde Matthias Zenger 20 Meter vor dem Tor angespielt, legte sich das Leder an seinem Gegenspieler vorbei und jagte es rechts oben in den Winkel zum 3:3-Ausgleich. Und es kam noch besser für die Heimelf.
Fünf Minuten vor dem Ende bekam Philip Galster den Ball am rechten Flügel und zog diesen per lang gezogener Flanke in die Strafraum, so dass dieser sich am Ende ins lange Eck des ASV-Tores senkte und es 4:3 für die Pumas hieß. Dabei blieb es am Ende auch und die Blauen besiegten die Roten auf Grund der überlegenen ersten Halbzeit nicht unverdient mit 4:3.
FC Herzogenaurach 2: Wilk R., Galster Ph., Miereisz, Amon, Zenger T., Schönleben, Neumeier, Kolb, Zenger M., Rauschenberger, Martin, Sill I. (2. HZ), Winter (2. HZ), Matthäus (2. HZ)
ASV Herzogenaurach: Müller S., Sowa, Binder, Reklin, Pilch, Hofmann, Kirmes, Schormann, Schroff C., Schroff D., Malushaj, Ort (2. HZ), Garaliakos (2. HZ)
Tore: 1:0 Zenger M. (21.), 1:1 Schroff C. (56.), 2:1 Kolb (58.), 2:2 Schroff C. (65.), 2:3 Hofmann (70.), 3:3 Zenger M. (78.), 4:3 Galster Ph. (85.)
A-Klasse 1 Erlangen-Pegnitzgrund, 9. Spieltag, 29.09.2011
Victoria Erlangen - FC Herzogenaurach 2 
4:2 (2:1)
Ciric-Gala bei 2:4-Niederlage gegen Victoria Erlangen
Nach einer taktisch sehr guten Leistung und einem 3:1-Erfolg zu Hause gegen Seebach 2 wollte man gegen die Vici’s nun auch die ersten Auswärtspunkte holen, idealerweise natürlich deren drei.
Leider musste das Spiel aber auf den sehr kleinen und holprigen B-Platz des Hammerbacher SV statt finden, welcher gerade den Gastgebern zu Gute kam. Trotzdem begann man druckvoll und ging nach schöner Einzelaktion von Dominik Rauschenberger bereits nach fünf Minuten in Führung. Nach dem er drei Mann ins leere laufen ließ jagte er den Ball aus spitzem Winkel halbrechter Position ins lange Eck.
Auch in den folgenden 20 Minuten gaben die Pumas den Ton an und ließen die Erlanger kaum aus deren Hälfte kommen, doch verpassten es den zweiten Treffer nachzulegen. Anschließend wurde man völlig grundlos immer hektischer und leistete sich einige Fehler im Spielaufbau, so auch in der 25. Minute. Fehlpass durch die Mitte, Ex-Club-Profi Sasha Ciric kam an den Ball, ein Doppelpass, ein Haken und mit einem platzierten Schuss aus 16 Metern glich er auf 1:1 aus.
Dieser Gegentreffer wirkte wie gelähmt auf die Pumas und nur fünf Minuten später klingelte es ein zweites Mal im Tor von Christian Held. Wieder war es der an diesem Tag überragend aufgelegte Ciric der mim Rücken zum Tor an den Ball kam, seine ganze Masse gegen den Mann legte und mit einem überragend Pass aus der Drehung durch die Lücke in der Viererkette Köppel frei spielte, der Held umkurvte und zum 2:1 einschob.
Chancen zum Ausgleich gab es bis zur Pause zwar noch durch Matthias Zenger und Daniel Winter, doch diese nutzte man nicht, so dass beim 2:1 für die Victoria blieb.
Nach dem Wechsel kam man mit Willen und Elan aus der Pause, wurde jedoch sehr früh erneut ausgebremst. Nach einem erneuten Ballverlust im Aufbauspiel, konnte der Konter der Vici’s zwar zur Ecke geklärt werden, doch in Folge dieser setzte sich erneut Sasha Ciric im Kopfballduell gegen zwei FC-Abwehrspieler durch und traf zum 3:1.
Jedoch ließ man sich auf Seite der Pumas nicht schocken und versuchte weiter den Anschluss zu finden. Rauschenberger, Martin und Zenger scheiterten jedoch am guten Schluss Kawretzke oder der Ball wurde in letzter Sekunde noch von der Linie gekratzt.
So war es schließlich zum dritten Mal an diesem Abend Sasha Ciric der endgültig für die Entscheidung sorgte. Mit einem fulminanten Schuss aus 25 Meter vor dem Tor in halblinker Position jagte er das Leder unhaltbar wie an der Schnurr gezogen in den rechten oberen Winkel zum 4:1. Ein Traumtor Marke Tor des Monats.
Zwar kamen die FCler durch Dominik Rauschenberger nach einem Schuss aus 18 Metern noch einmal auf 2:4 heran, doch dabei sollte es letztlich bleiben. Am Ende verlor man gegen eine ihren Möglichkeiten clever agierenden Victoria-Elf und einem überragend aufgelegten Sasha Ciric, ohne welchen dieses Spiel sicher anders geendet hätte.
Victoria Erlangen: Kawretzke, Hoang, Kiefer Jö., Nahlik, Ernst, Oppolzer, Kneppe, Schwarz, Köppel, Ciric, Ristovski, Kiefer Je. (1. HZ), Schröder (2. HZ), Stahl (2. HZ)
FC Herzogenaurach 2: Held, Amon, Wilk R., Zenger T., Dummer, Melo da Silva, Rauschenberger, Winter, Kolb, Martin, Zenger M., Krauss (2. HZ), Neumeier (2. HZ), Mo (1. HZ)
Tore: 0:1 Rauschenberger (5.), 1:1 Ciric (25.), 2:1 Köppel (26.), 3:1 Ciric (51.), 4:1 Ciric (74.), 4:2 Rauschenberger (77.)
A-Klasse 1 Erlangen-Pegnitzgrund, 8. Spieltag, 25.09.2011
FC Herzogenaurach 2 - FSV Großenseebach 2 
3:1 (2:1)
Zu Hause hui, auswärts pfui
Während man in der Fremde weiter ohne einen Punkt dasteht und ein Torverhältnis von 5:16-Tore aufweist, ist man zu Hause mit zehn Punkten aus vier Spielen weiter ungeschlagen und wirkt mit 12:4-Toren auch deutlichen stabiler und treffsicherer. Nach dem Debakel von Niederlindach, als man in der zweiten Hälfte nach 2:1-Führung noch 2:7 unterging, war Wiedergutmachung angesagt.
Gegen favourisierte Seebacher begann man daher sehr defensiv und stand sehr eng in den eigenen Reihen, um über schnelle Angriffe zum Erfolg zu kommen. Die Gäste waren über druckvolles Offensivspiel um einen schnellen Treffer bemüht, fanden aber in der gut stehenden FC-Defensive keine Lücken und taten sich entsprechend schwer. Auch bei der Heimelf brachten die Angriffbemühungen, meist über lange Bälle in die Spitze, erst mal kaum Gefahr. Die Führung kam dann fast aus dem Nichts und mit etwas Glück. Eine scharf hereingezogene Ecke von Matthias Zenger köpfte der Seebacher Thorsten Reif in bester Stürmermanier unglücklich ins eigene Tor.
Leicht geschockt tat sich Seebach in der Folge schwer wieder ins Spiel zu kommen und leistete sich mehrere Fehlpässe, was den FC zu Kontern vor dem eigenen Publikum einlud. Hieraus resultierte eine weitere Ecke, nach welcher kurz darauf das 2:0 für die Hausherren fiel. Matthias Zenger brachte die Ecke erneut mit viel Zug in den Strafraum, von wo diese nach Außen geklärt wurde. Zenger spielte den abgewehrten Ball ein zweites Mal in den Strafraum, welcher wiederholt nicht entscheidend geklärt werden konnte, so dass Kapitän Alexander Kolb auf der Gegenseite den Ball ein drittes Mal vor das Tor flankte und der völlig alleinstehende Daniel Winter schließlich ungehindert zum 2:0 einköpfen konnte.
Kurz zuvor eine kritische Szene für den ansonsten sehr souveränen Schiedsrichter. Nach einem wuchtig getretenen Freistoß aus 22 Metern sprang Christian Held der Ball aus den Armen und im Nachfassen erwischte er neben dem Ball auch den heraneilenden FSV-Stürmer Stefan Linsenmeyer, der dabei zu Fall kam. Laute Proteste der Gäste folgten, doch Schiedsrichter Helmut Gottfried ließ zum Unmut des FSV weiterspielen.
In den letzten zehn Minuten der ersten Hälfte drängten dann wütende Seebacher die Pumas tief in die eigene Hälfte und man konnte sich kaum mehr befreien. In dieser Druckphase ließ man sich dann zu etlichen Fehlern hinreißen und so auch in der 37. Minute. In einer Eins-gegen-Eins-Situation vertändelte man leichtfertig den Ball vor dem Strafraum, ein Querpass in die Mitte auf Stephan Witting und dieser schlenzte den Ball gekonnt und unhaltbar für Keeper Christian Held ins lange Eck zum Anschlusstreffer. Dies war dann auch der Pausenstand.
Nach dem Wechsel konzentrierte man sich auf Seiten des FC weiterhin auf eine kontrollierte Defensive und versuchte weiterhin über schnelle Konter den alten Abstand wieder herzustellen, während Seebach weiter auf den Ausgleich drückte. Und erneut kam es zu einer strittigen Szene. Einen zu kurz geklärten Ball nahm Stefan Hofmann 20 Meter vor dem Tor auf und schoss in Richtung Christian Held ab, wo Tobias Zenger den Ball fünf Meter vor dem Tor an den Unterarm bekam und dadurch zur Ecke abwehrte. Da aber der Ball gegen den Arm geschossen wurde und nicht der Arm zum Ball ging, wohl eine richtige Entscheidung hier nicht auf Strafstoß zu entscheiden, jedoch zum weiteren Unmut der Gäste, was damit auch mehr Aufregung via Fouls und Gemaule ins Spiel brachte und mehrere Gelbe Karten auf beiden Seiten folgen ließ.
Seebach riskierte in den letzten 15 Minuten mehr, brachte einen dritten Stürmer und machte entsprechend hinten auf, was dem FC mehr Platz nach vorne bot. Diesen nutzte dann zehn Minuten vor dem Ende Matthias Zenger. Vom eingewechselten Leonardo Melo da Silva über links geschickt, überspielte er den heranstürmenden FSV-Abwehrchef Daniel Seeberger, Daniel Winter nahm diesen Ball auf, zog in den Strafraum und legte perfekt auf den mitgelaufenen Zenger quer, so dass dieser den Ball nur noch über die Linie drücken musste und für die Vorentscheidung sorgte.
Danach war die letzte Aufopferung der tapfer kämpfenden Gäste dahin. Gegen clever agierende Pumas, deren Defensivkonzept mit schnellem Angriffspiel voll aufging, fand man in 90 Minuten kein Mittel sich entscheidend durchzuspielen und selbst die Tore zu machen und verlor am Ende mit 1:3.
FC Herzogenaurach 2: Held, Amon, Dummer, Wilk R., Zenger T., Neumeier, Kolb, Zenger M., Martin, Mo, Winter, Melo da Silva (2. HZ), Zollhöfer (2. HZ), Sill I. (2. HZ)
FSV Großenseebach 2: Weiser Ma., Seeberger Da., Lang O., Schütte, Reich M., Schnappauf B., Hofmann S., Reif T., Linsenmeyer, List, Witting, Bäuml (1. HZ), Neubeck (2. HZ), Müller P. (2. HZ)
Tore: 1:0 Eigentor (19.), 2:0 Winter (26.), 2:1 Witting (37.), 3:1 Zenger M. (80.)
A-Klasse 1 Erlangen-Pegnitzgrund, 6. Spieltag, 18.09.2011
FC Niederlindach - FC Herzogenaurach 2 
7:2 (1:1)
Heftige 2:7-Klatsche nach 2:1-Fürhung gegen FCN - Desolate zweite Hälfte mit sechs Gegentreffern
Nach dem Sieg gegen die DJK Erlangen 2 wollte man beim FC Niederlindach nachlegen und die ersten Auswärtspunkte einfahren. Man begann gut und hatte zu Beginn auch die besseren Chancen, doch wie schon in den Vorwochen ließ man diese wieder leichtfertig liegen. So kam es wie es eben kommt, wenn man vorne selber die Dinger nicht macht. Nach einem langen Ball in die Spitze verlor man den entscheidenden Zweikampf im Laufduell, der FCN-Stürmer Scharf umkurvte Keeper Shane Moore und schob sicher zur Führung ein.
In der Folge verflachte das Spiel etwas und es dauerte bis kurz vor dem Seitenwechsel ehe Michael Martin zum verdienten Ausgleich traf. Tobias Zenger spielte einen guten Flugball in die Spitze, den Marcel Rotter per Kopf über die Abwehr des FCN verlängerte und Michael Martin alleinstehend aus zehn Metern sicher zum Ausgleich einschob.
Da man Defensiv kaum gefordert wurde und offensiv zu wenig Druck auf die nicht immer sicher wirkende Abwehr des Gastgebers bekam, stelle man zur Halbzeit auf zwei Manndecker mit Libero um und brachte mit Leonardo Melo da Silva neben Dominik Rauschenberger einen zweiten technisch versierten Offensivspieler.
Zu Beginn trug die auch sofort Früchte. Nach einem schnellen Angriff über den rechten Flügel spielte Dominik Dietz den Ball in den Strafraum, wo FCN-Oldie Herbert Ackermann über den Ball schlug, Matthias Zenger am schnellsten schaltet und den Ball am Torwart zur 2:1-Führung vorbei schob.
Doch nur wenige Minuten später pennte die komplette Abwehr der Pumas, als ein langer Ball in den Strafraum kam und weder Shane Moore noch die seine Vorderleute sich in Richtung Ball bewegten, den Torschützen zum 1:0 einfach passieren ließen und Scharf ungehindert zum 2:2 einschieben konnte.
Die nächste Nachlässigkeit dann nach einem Freistoß von Gumbrecht aus 25 Metern, bei dem die Mauer nicht zusammen blieb und genau durch die Lücke der Ball ins kurze Eck zum 3:2 einschlug. Keine fünf Minuten später spielte man unbedrängt den Ball im Spielaufbau dem Gegner in den Fuß, schneller Konter und es hieß innerhalb von weniger als zehn Minuten 4:2 für den Gastgeber.
Kurz vor diesem Treffer hatte man jedoch eine 1000%ige zum Ausgleich. Matthias Zenger steckte auf den eingewechselten Leonardo Melo da Silva durch, dieser umspielte den Torhüter der Lindacher und traf dann vor dem leeren Tor den Ball nicht, so dass ein Abwerhspieler klären konnte.
In Folge brach man dann komplett auseinander, wehrte sich kaum noch, versuchte sich nur noch über Alleingänge und so hieß es nach zwei Ballverlusten im Aufbauspiel und einem erneuten Stellungsfehler am Ende 7:2 für Niederlindach. Nach einer guten ersten Hälfte schlugen die Wechsel sowie die Umstellung total fehl und man präsentierte sich unsortiert, unkonzentriert und teilweise charakterlos gegen eine nicht mehr als mittelmäßige A-Klasse-Elf und tümpelt weiter im Tabellenkeller der A-Klasse 1 herum.
FC Niederlindach: Linca, Barber, Hofmann R., Kurr, Gumbrecht, Riedel J., Mayer, Metzger, Scharf, Heinlein M., Rühl, Zettner (2. HZ)
FC Herzogenaurach: Moore, Dietz, Krauss, Zenger T., Galster, Zenger M., Rauschenberger, Rotter, von Schwanebach, Winter, Martin, Wilk R. (2. HZ), Melo da Silva (2. HZ), Dummer (2. HZ)
Tore: 1:0 Scharf (16.), 1:1 Martin (42.), 1:2 Martin (47.), 2:2 Scharf (52.), 3:2 Gumbrecht (55.), 4:2 Scharf (63.), 5:2 Metzger (72.), 6:2 Kurr (80.), 7:2 Mayer (85.)
A-Klasse 1 Erlangen-Pegnitzgrund, 5. Spieltag, 11.09.2011
FC Herzogenaurach 2 - DJK Erlangen 2 
1:0 (1:0)
Lang ersehnter Dreier - Nach 4 sieglosen Spielen endlich wieder erfolgreich
Bei erneut warmen Sommertemperaturen besann man sich bei der Heimelf erst mal darauf sicher in der Defensive zu stehen und nicht wie in den vergangenen Partien wieder frühzeitig in Rückstand zu geraten, um dann hinterherrennen zu müssen.
In den ersten 20 Minuten hatten die Gäste aus Erlangen mehr Spielanteile und drückten in Richtung FC-Tor, jedoch war meist am Strafraum Endstation und mehr als zwei Freistöße sprangen nicht dabei heraus. Langsam kam dann auch die Heimelf besser nach vorne und hatte die erste Großchance durch Matthias Zenger, der einen zu kurz abgewerten Ball abfing, sich gegen drei Erlanger durchspielte, aber aus sieben Metern in Ex-FCler Frank Hauenstein im DJK-Tor seinen Meister fand.
Neben dem ein oder anderen Schussversuch gelang den Hausherren bis kurz vor der Halbzeit jedoch auch nicht viel. Erst als erneut Zenger sich den Ball erkämpfte und auf Marcel Rotter durchsteckte, zog dieser in Richtung Grundlinie und bediente Michael Martin mustergültig fünf Meter vor dem Tor, der den Ball nur noch über die Linie drücken brauchte und damit letztlich das Tor des Tages erzielte.
Nach dem Seitenwechsel begannen die Pumas druckvoller und drängen die Gäste nur noch in die eigene Hälfte, so dass diese sich kaum mehr befreien konnten. Doch trotz dieser Überlegenheit verpasste die Heimelf es einmal mehr das Spiel zu entscheiden und vergab hundertprozentige Chancen am Fließband. Allein Matthias Zenger und Daniel Winter ließen jeweils drei Großchancen liegen oder scheiterten am überragend aufgelegten Frank Hauenstein. Auch Wolfram Dummer und Dominik Rauschenberger schafften es jeweils mit guten Abschlussmöglichkeiten nicht das wichtige 2:0 zu erzielen.
Als dann langsam der Druck nachließ und man sich mehr und mehr schwarz ärgerte auf Grund der schwachen Chancenverwertung, ließ auch die Konzentration in der Defensive nach und die DJK kam wieder besser nach vorne. Zwar hatte Torwart Shance Moore trotz des aufkommenden Offensivdrucks der Gäste gegen Ende einen ruhigen Tag, doch hatte man diesmal das Glück des Tüchtigen, als Maximlian Miereisz eine Minute vor Ende in einem Zweikampf einen DJK-Spieler im Strafraum hart anging, der etwas nervöse Schiedsrichter jedoch nicht auf Strafstoß für Erlangen entschied.
Am Ende siegte man verdient auf Grund der Vielzahl erspielter Großchancen, musste aber froh sein, dass eine Minute vor Ende nicht auf Strafstoß für die Gäste entschieden wurde.
FC Herzogenaurach 2: Moore, Galster Ph., Miereisz, Amon, Zenger T., Noppenberger, Zenger, Rotter, Winter, Rauschenberger, Martin, Schönleben (2. HZ), Dummer (2. HZ)
DJK Erlangen 2: Hauenstein, Dirr, Wessel, Otto, Behnsen, Kuefner, Fiamma, Pfister, Waldhütter, Santoro P., Batheja
Tore: 1:0 Martin (41.)
A-Klasse 1 Erlangen-Pegnitzgrund, 5. Spieltag, 03.09.2011
TSV Röttenbach 2 - FC Herzogenaurach 2 
2:1 (2:0)
Dritte Pleite im dritten Auswärtsspiel
Nach dem verschenkten zwei Punkten vom vergangenen Mittwoch als man in letzter Minute gegen den SC Münchaurach noch den Ausgleich kassierte, war man beim TSV Röttenbach, gegen den man in der letzten Saison schon zwei mal gewann, natürlich auf einen Sieg aus.
Bereits nach vierzehn Minuten war allerdings der Plan schon dahin. Sicher hinten stehen und über eine kontrollierte Offensive wollte man das Spiel angehen, doch bereits nach zwölf Minuten gab es einen Strafstoß für den TSV. Nach schlechtem Stellungsspiel in der Defensive wurde Michael Krauss von Felix Fuchs überlaufen und im Strafraum beim Versuch an den Ball zu kommen von diesem zu Fall gebracht. Der Elfmeter wurde dann von Kapitän Michael Zidlicky sicher verwandelt.
Keine zwei Minuten später klingelte es dann ein zweites Mal im Tor von Philip Galster. Galster der eigentlich Feldspieler ist, musste in die Kiste, da an diesem Tag leider kein Torwart verfügbar war und zudem auch nur zwölf Spieler einsatzfähig waren. Nach einem langen Abschlag verpasste man den ersten Ball zu klären, ließ diesen aufspringen und wurde ein zweites Mal überlaufen. Zwar konnte der erste Abschussversuch noch geblockt werden, doch aus dem Gewühl heraus erzielte Felix Fuchs gegen die unsortierte FC-Defensive das 2:0.
Röttenbach drängte dann weiter auf den nächsten Treffer, doch langsam fing man sich nun beim FC und schaffte es nun auch sein Offensivspiel besser durchzubringen, wurde dabei aber immer durch Foulspiele kurz vor dem Strafraum gestoppt. Allein vier Freistoßmöglichkeiten durch Matthias Zenger blieben dabei jedoch ungenutzt.
Auch eine Eckballvariante über Daniel Winter brachte keinen Erfolg. Nach kurzem Anspiel spielte er den Ball auf weit in den Strafraum und Jugendspieler Jan von Schwanebach nahm diesen direkt ab, jedoch konnte Dürrbeck im TSV-Tor mit einer guten Parade klären.
Kurz vor der Pause hätte von Schwanebach dann auf 1:2 verkürzen können wenn nicht sogar müssen. Matthias Zenger steckte Schwanebach den Ball durch und dieser lief allein auf das TSV-Tor zu, scheiterte aber an Christian Dürrbeck, der den Ball noch an den Pfosten lenken konnte.
Mit noch mehr Druck kam man dann aus der Pause und drückte Röttenbach fast 45 Minuten nur noch in die eigene Hälfte, spielte aber zu durchschaubar nach vorne und ließ erneut eine 100%ige liegen. Ein missglückter Schussversuch von Matthias Zenger sprang Daniel Winter genau vor die Füsse, welcher freie Bahn auf das Tor hatte, doch mit einem Versuch den Ball ins lange Eck zu schlenzen diese Großchance leichtfertig vergab.
Nach erneutem Zeitspiel des TSV-Torhüter Dürrbeck, gab es eine viertel Stunde vor dem Ende eine weitere gute Freistoßmöglichkeit im Strafraum. Der Schuss von Matthias Zenger wurde von der 10-Mann-Mauer geblockt und Maximilian Miereisz jagte das Leder per Nachschuss dann knapp am langen Pfosten vorbei.
Für den Anschlusstreffer sorgte vier Minuten vor dem Ende Matthias Zenger, welcher dann doch noch per Freistoß aus halblinker Position traf. Dabei sollte es am Ende aber bleiben und man steht damit nun seit vier Spieltagen ohne Sieg da und muss sich erstmal im Tabellenkeller einfinden.
TSV Röttenbach 2: Dürrbeck, Bögelein T., Muss, Michler, Müller D., Schwab, Batz, Zidlicky, Fuchs F., Fuchs A., Müller C., Holzmann (1. HZ), Meinzinger (2. HZ), Pfaffenberger (2. HZ)
FC Herzogenaurach 2: Galster, Dietz, Miereisz, Krauss, Zenger T., Scarella, Neumeier, Zenger, Mo, von Schwanebach, Winter, Martin (2. HZ)
Tore: 1:0 Zidlicky, Foulelfmeter (12.), 2:0 Fuchs A. (14.), 2:1 Zenger (86.)
A-Klasse 1 Erlangen-Pegnitzgrund, 4. Spieltag, 31.08.2011
FC Herzogenaurach 2 - SC Aurachtal-Münchaurach 
2:2 (2:1)
Pumas bringen sich in letzter Sekunde um Dreier
In einem über 90. Minuten spannenden A-Klasse-Spiel mit zwei guten Mannschaften, erkämpften sich die Gäste aus Münchaurach einen am Ende glücklichen, aber nicht unverdienten Punkt. Die Mannschaft von Uwe Jändrasch gab sich nie auf und versuchte mit letzten Kräften alles, um doch noch einen Punkt mitzunehmen und wurden am Ende durch zwei dumme Fehler der bis dahin guten Puma-Defensive belohnt.
Jedoch hatte die Defensivreihe direkt die ersten fünf Minuten verschlafen, als Münchaurach die Pumas im Spielaufbau aggressiv störte, Dirk Wehnert den Ball durch die Viererkette auf Tommy Fenske durchsteckte und dieser mit einem gekonnten Heber über Torwart Shane Moore zum 1:0 für die Gäste traf.
Danach kam dann auch die Heimelf besser ins Spiel und störte frühzeitig den Spielaufbau des SCM. So konnte Fabian Noppenberger Torschütze Fenske energisch den Ball abnehmen und Daniel Winter freispielen, der auf Matthias Zenger weiterleitete. Dieser ließ einen Gegenspieler ins Leere laufen und zog beherzt aus 25 Metern ab und jagte das Leder unhaltbar links oben in den Winkel. Dies war nun der Push für die Heimelf und man versuchte weiter druckvoll den Gegner zu stören und ein zweites Tor nachzulegen. Allerdings dauerte es bis zur 33. Minute, bevor sich Dominik Rauschenberger an der Mittellinie den Ball erkämpfte, sich gegen drei Gegenspieler durchsetzte, in den Strafraum zog, auf Daniel Winter quer legte, der den Ball nur noch über die Linie drücken musste.
Von Münchaurach war zu diesem Zeitpunkt nur wenig zu sehen. Meist über lange Bälle auf Dirk Wehnert und die beiden Außen, Metzner und Ebster, versuchte man schnell nach vorne zu spielen, kam aber gegen die gut sortierte FC-Defensive zu keinem Torabschluss.
Kurz vor der Halbzeitpause dann die große Chance auf 3:1 zu erhöhen. Dominik Rauschenberger spielte William Mo im Strafraum frei und dieser zog aus spitzem Winkel ab. Peter Drebinger konnte parieren, jedoch genau vor die Füsse von Mo, welcher Daniel Winter am 5-Meter-Raum bediente. Doch auch Winter schaffte es nicht, Peter Drebinger in zwei Versuchen zu überwinden und es blieb beim knappen 2:1.
Nach dem Wechsel machten die Münchaurcher nun mehr Druck und drückten die Pumas erst einmal in die eigene Hälfte. Mehr als zwei Ecken und ein Schussversuch von Hans Pfister sprangen hierbei allerdings nicht heraus.
Nach und nach merkte man den Gästen dann den Kräfteverschleiß an und man kam auf Seiten der Heimelf nun immer wieder zu schnellen Kontern über die Flügel. Doch wie schon in den letzten Wochen, ließ man erneut die besten Chancen liegen und verpasste es das Spiel frühzeitig zu entscheiden. Erst war es William Mo, der von Manuel Amon auf linke geschickt wurde und dessen Flanke an den Pfosten genau vor die Füße von Daniel Winter knallte, doch erneut konnte Winter diese Vorlage nicht verwerten und jagte das Leder ans Lattenkreuz. Fünf Minuten vor dem Ende dann erneut die riesen Chancen. Wieder war es Dominik Rauschenberger, der sich den Ball im Mittelfeld erkämpfte und zwei Münchauracher überlief, doch anstatt auf den völlig freistehenden Jan von Schwanebach quer zu legen, zog er selbst ab und jagte den Ball über das Tor.
Die Bestrafung durch zwei dumme Schnitzer folgte dann eine Minute vor dem Ende. Lyle Buhmann wurde lange geschickt und rannte sich an der Eckfahne fest. Von zwei Mann gedoppelt und ohne Chance, passierte Schnitzer Nummer eins. Völlig unnötig spitzelte man den Ball zur Ecke, obwohl Buhmann keine Chance hatte für Gefahr zu sorgen und genau aus dieser Ecke resultierte auf Grund einer zweiten "Dummheit" der Ausgleich. Trotz Absprache bei der Ecke beide Pfosten zu besetzen, löste man sich vom kurzen Pfosten weg und so konnte Philipp Lindnder, der einen Schritt schneller als sein Gegenspieler war, die Ecke abfassen und genau neben dem Pfosten einschießen, wo eben ein FC-Spieler genau diese Ecke zumachen sollte.
Für Münchaurach ein Punktgewinn, für die Pumas eine bittere Enttäuschung auf Grund einer Unachtsamkeit Sekunden vor dem Ende den Dreier zu verschenken.
FC Herzogenaurach 2: Moore, Dietz, Amon, Krauss, Zenger T., Noppenberger, Zenger, Rotter, von Schwanebach, Rauschenberger, Winter, Mo (1. HZ), Zollhöfer (2. HZ)
SC Aurachtal-Münchaurach: Drebinger, Pfister, Gechter, Lindner, Distler, Fenske, Metzner, Hupka, Landa, Ebster, Wehnert, Buhmann (2. HZ)
Tore: 0:1 Fenske (6.), 1:1 Zenger (13.), 2:1Winter (33.), 2:2 Lindner (89.)
A-Klasse 1 Erlangen-Pegnitzgrund, 3. Spieltag, 26.08.2011
VdS Spardorf - FC Herzogenaurach 2 
1:0 (0:0)
Elfmeter bringt Pumas auf die Verliererstraße
Nach der "Schmach von Heßdorf" wollte man beim VdS Spardorf Wiedergutmachung betreiben und drei Punkte entführen. Bei mehr als 35°C war jedoch wenig Bewegung im Spiel und Torraumszenen waren Mangelware an diesem Tag, so dass es sich eigentlich um ein typisches 0:0 handelte.
Zwar versuchte man von Beginn an Druck auf die Spardorfer Defensive zu machen und kam auch immer wieder schnell in Ballbesitz, jedoch schaffte man es kaum sich entscheidend durchzuspielen. Eine einzige Torchance in Hälfte eins war auf Seite des FC zu verzeichnen, als Daniel Winter am Strafraum frei gespielt wurde, sein Schuss jedoch nicht platziert genug war und vom Spardorfer Schlussmann geklärt werden konnte.
Die erste Offensiv-Aktion für den Gastgeber kurz nach dem Seitenwechsel führte dann zum Pech des FC direkt zu einem Elfmeter. Ein langer Ball über die Abwehr hinweg wollte Ersatztorwart Shane Moore klären, er grief jedoch am Ball vorbei und räumte dabei VdS-Spielertrainer Schliffka im Strafraum nieder, der den lang gespielten Ball noch erlaufen wollte. Jürgen Beer verwandelte anschließend sicher zur Führung für seine Farben.
In der Folge wirkte man in der FC-Defensive sehr nervös und brachte durch dumme Fouls Spardorf weitere Abschlussmöglichkeiten, welche jedoch relativ ungefährlich abgeschlossen wurden. Glück hatte man nach einem guten Angriff der Spardorfer aus welchem das 2:0 resultierte, dieses allerdings wegen Abseits abgepfiffen wurde, obwohl Fabian Noppenberger noch mit auf der Linie stand.
Die riesen Chance zum Ausgleich verpasste kurz darauf Manuel Amon nach einer Ecke, als er völlig freistehend vor dem Tor aus sieben Meter zu hoch zielte und über den Querbalken schoss. Letzter Höhepunkt in einem unspektakulärem Spiel war dann noch eine Gelb-Rote Karte gegen Tobias Zenger wegen wiederholten Foulspiels.
Am Ende gewann der Gast glücklich mit 1:0 und erneut stand man bei den Pumas mit leeren Händen da und konnte die Wiedergutmachung zur Vorwoche nicht in die Tat umsetzen.
VdS Spardorf: Joa, Baier, Kral, Scholz, Schliffka, Bauer D., Kiss, Zündt, Bauer M., Beer J., Geinzer
FC Herzogenaurach 2: Moore, Dietz, Miereisz, Amon, Zenger T., Wilk R., Neumeier, Galster Ph., Winter, Zenger, Noppenberger, Mo (2. HZ), Rotter (2. HZ), Luckas (2. HZ)
Tore: 1:0 Beer J., Foulelfmeter (56.)
Bes. Vorkommnisse: Zenger, Gelb-Rot (88.)
A-Klasse 1 Erlangen-Pegnitzgrund, 2. Spieltag, 20.08.2011
SpVgg Heßdorf 2 - FC Herzogenaurach 2 
6:2 (3:0)
Schwache Leistung bringt deutliche Niederlage
Bei hochsommerlichen Temperaturen kamen die Pumas nie an die gute Leistung der Vorwoche heran. Gleich sechs Mann fehlten zur Vorwoche und es war deutlich zu erkennen, dass diese nur schwer zu ersetzen waren. Dazu kam, dass man erneut beste Torchancen liegen ließ und defensiv einen alles andere als guten Tag erwischte.
Von Anfang an zeigte der Gastgeber, wer Herr im Hause ist und legten los wie die Feuerwehr. Nach den ersten zehn Minuten hätte es eigentlich schon 3:0 stehen müssen, da aber erst Zehner neben das Tor schoss (3.) und Rühl mit einem satten Schuss nur die Latte traf (7.), konnte man nur einen Treffer durch Zehner (8.) verbuchen.
Kurz darauf hätte aber auch der Ausgleich fallen müssen, als sich Zenger den Ball im gegnerischen Strafraum erkämpfte und da Silva bediente, schoss dieser frei vor dem Tor einen Meter am Gehäuse vorbei. In der 15. Minute die nächste 100%ige nach einem blitzsauberen Konter. Zenger steckte zu Galster durch der allein auf den Torwart zustürmte, doch anstatt abzuschließen wollte er vor dem Tor noch ein mal auf da Silva quer spielen und vergab damit die nächste riesen Chance zum Ausleich.
Aufgeweckt hiervon riss die Spielvereinigung das Spiel wieder an sich und nach Vorarbeit von T. Friedrich konnte wiederum Zehner auf 2:0 erhöhen (23.). Anschließend waren es dann wieder die Gäste, die sich gut durchspielten, doch aus einer drei gegen eins Situation wieder den letzten Pass nicht anbrachten und erneut, den Anschluss verpassten. In der 42. Minute setzte sich Heßdorf abermals am rechten Flügel durch und die Hereingabe verwertete Niklas Gogoll gegen eine schläfrige Gästeabwehr zum 3:0 für die Heimelf.
Die zweite Hälfte begann wie die Erste endete, mit einem Tor für Heßdorf. Von den Heßdorfern unter Druck gesetzt, verwertete ein Herzogenauracher Verteidiger einen schnellen Angriff über rechts zum 4:0 (49.) ins eigene Tor. Kurze Zeit später erhöhte der eingewechselte Lauer auf 5:0 (65.). Nun wurde man auf Seite des Gastgebers etwas lässig und so kam es, wie es kommen musste. Nach zwei Unaufmerksamkeiten in der Heßdorfer Abwehr konnte Zenger mit einem Doppelpack(66. und 80.) auf 2:5 verkürzen. Für Spannung hätte anschließend noch der eingewechselte Luckas sorgen können, als er sich gegen zwei Mann durchsetzte, doch zu lange zögerte und vor Pokluda scheiterte.
Zum Schluss war es dem Heßdorfer Goalgetter Georg Zehner vorbehalten, das Spiel mit seinem dritten Treffer an diesem Tag zu beenden und auf 6:2 zu erhöhen.
Fazit: Zu viel Platz für den Gegner mit schwachen Zweikampfwerten und dazu das liegen lassen etlicher klarer Chancen bedeuten am Ende ein klare Niederlage und erinnern stark an Auftritte der vergangenen Saison. Für die nächsten Spiele muss eine deutliche Leistungssteigerung her, ansonsten droht das schnelle Abfall ins hintere Mittelfeld.
SpVgg Heßdorf 2: Pokluda, Hofmann M., Hendel H., Willert Se., Peuker, Höhn, Büttner, St., Rühl M., Zehner, Friedrich T., Gogoll, Lauer (2. HZ), Feser (2. HZ), Gotthard (2. HZ)
FC Herzogenaurach 2: Held, Miereisz, Wilk R., Noppenberger, Galster Ph., Rotter, Melo da Silva, Spitzer, Zenger, Moore, Rauschenberger, Luckas (2. HZ), Dietz (2. HZ), Neumeier (2. HZ)
Tore: 1:0 Zehner (8.), 2:0 Zehner (23.), 3:0 Gogoll (42.), 4:0 Eigentor (49.), 5:0 Lauer (65.), 5:1 Zenger (66.), 5:2 Zenger (80.), 6:2 Zehner (82.)
A-Klasse 1 Erlangen-Pegnitzgrund, 1. Spieltag, 14.08.2011
FC Herzogenaurach 2 - TSV Frauenaurach 2 
6:1 (5:1)
K.O. für den TSV Frauenaurach innerhalb von 15 Minuten - Doppelpack von Martin und Winter legen Grundstein für ersten Sieg
Zum Auftakt in die neue Saison der A-Klasse 1 war der TSV Frauenaurach 2 zu Gast am Weihersbach. Bei warmen Temperaturen wollte man erst mal Ball und Gegner laufen lassen und in der Defensive sicher stehen. Auch nach vorne zeigte man gute Angriffe verpasste aber bei teils klarsten Torchancen die Führung zu erzielen. Allein Philip Galster der zwei Mal allein vor dem Tor vergab und Daniel Winter mit einem Kopfball freu aus fünf Metern hätten die Führung erzielen müssen.
Die Konsequenz war ein schneller der Konter des TSV Frauenaurach. Nachdem man den Ball im eigenen Strafraum erkämpft hatte, ging es über zwei schnelle Anspiele in Richtung Spitze zu schnell für die unsortierte Abwehr der Heimelf und so hieß es nach knapp 20 Minuten 1:0 für die Gäste.
So konzentriert wie man diesen Konter vortrug so unkonzentriert war man dann beim Ausgleich auf Frauenauracher Seite. Einen zu kurzen Rückpass, lief Michael Martin ab, umkurvte den Torwart und schob zum 1:0 ein. Allerdings hätte man diesen Treffer auch abpfeifen können, da der TSV-Schlussmann beim Rettungsversuch den Ball von Martins Fuß zum spitzeln, die Hand schon auf dem Ball hatte.
Martin war es dann auch der die 2:1 Führung besorgte. Nach Anspiel von Matthias Zenger versetzte es seinen Gegenspieler und jagte das Leder humorlos aus 16 Metern ins Netz. Von da an marschierte man nun druckvoller nach vorne und sorgte für eine schnelle 5:1 Führung bis zu Pause.
Gerade noch Türschütze, nun Auflagengeber war Michael Martin der im Strafraum Daniel Winter mit einem Querpass bediente, dieser nur noch den Fuß hinhalten musste und das Leder rechts oben einnetzte. Nur zwei Minuten später war es der zu Beginn noch glücklose Philip Galster, der im 1-gegen-1 diesmal Sieger blieb und das 4:1 erzielte. Den Pausenstand besorgte dann erneut Daniel Winter, der nach mustergültigem Angriff über den rechten Flügel eingeleitet durch Shane Moore und vorbereit von Dominik Dietz, das 5:1 markierte.
Nach dem Wechsel schaltete man bei der Heimelf dann einen Gang runter und spielte den Sieg locker nach Hause. Trotz alledem schaffte Max Mierseisz mit dem schönsten Treffer des Tages noch das 6:1, als er nach einem Alleingang über den linken Flügel per Heber aus 18 Metern den Ball unter die Latte ins lange Eck zauberte.
Zwar gab es noch einige Chancen um das Ergebnis noch mehr in die Höhe zu schrauben, doch ließ man diesen wie auch schon zu Beginn des Spiels leichtfertig liegen und so blieb es am Ende bei einem mehr als verdienten 6:1-Heimsieg.
FC Herzogenaurach 2: Wilk R., Dietz, Moore, Amon, Miereisz, Galster Ph., Kolb, Zollhöfer, Winter, Zenger, Martin , Rotter (2. HZ), Neumeier (2. HZ), Krauss (2. HZ)
TSV Frauenaurach 2: Sieber, Singer, Buchmann, Baumeister, Suchomel, Keim, Rohr, Klee, Goebel Sö., Geiler, Bleisinger
Tore: 0:1 Keim (23.), 1:1 Martin (32.), 2:1 Martin (36.), 3:1 Winter (39.), 4:1 Galster Ph. (41.), 5:1 Winter (43.), 6:1 Miereisz (63.)